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Corona-Pandemie und Antibiotikaresistenz – Teil 3: im Stall

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Corona-Pandemie und Antibiotikaresistenz – Teil 3: im Stall
Veröffentlicht in: Blog

Was Spital und Stall verbindet

Es mag gewagt erscheinen Spital und Stall zu vergleichen. Doch in Anbetracht des „One Health“ Ansatzes, der vorsieht, dass an allen möglichen Fronten gegen die Antibiotikaresistenz gekämpft werden muss, lohnt sich der Vergleich.

Am 5. Mai 2021 veröffentlichte StAR eine Kurzmitteilung über die Resultate des ReLait Projektes des Kantons Freiburg. ReLait setzt auf Strategien zur Verminderung des Einsatzes von Antibiotika in den Bereichen Euter-, Gebärmutter- und Kälbergesundheit durch präventive Massnahmen.

Die meisten teilnehmenden Betriebe hätten sich für die Prävention im Bereich gesunder Euter entschieden. Leider fehlt die Information, welche der 8 Strategien in diesem Bereich konkret von den Betrieben umgesetzt werden.

Vermutlich vor allem die Strategie 5 „Verminderung der Infektion während dem Melken“. Wenn dem so ist, erinnert das sehr an die Spitäler, die vor allem auf eine Massnahme setzen, dem Desinfizieren der Hände.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Hände- und Euterdesinfektion sind äusserst wichtig, aber es braucht auch weitere Massnahmen.

Denn wie wir im Teil 2 dieser Reihe aufzeigten, sollten auch vermeintlich nichtkritische Bereiche kritischer betrachtet werden.

Eutergesundheit

Eine Studie aus dem Jahre 2010 zeigt, dass die Euterdesinfektion vor und nach dem Melken mit hypochloriger Säure besser als die Iodbehandlung wirkt. Die Reduktion an mastitispositiven Kühen betrug mit hypochloriger Säure 27.8%, während die Reduktion mit Iod lediglich 21.4% betrug.

Das Resultat ist aber eigentlich noch ungenügend und zeigt, dass mehr notwendig ist, um gesunde Tiere zu erhalten. In Japan kämpfte ein Milchbetrieb jahrelang mit Pseudomonas aeruginaso Infektionen und Mastitis. 2005 wurde alles Milchgeschirr und der Boden mit Natriumhypochlorit (200 ppm) desinfiziert, aber die Infektionen nahmen nicht ab. Ab 2006 wurde hypochlorige Säure statt Natriumhypochlorit eingesetzt. Die Infektionen mit P. aeruginosa nahmen deutlich ab und in den Jahren 2007-2012 gab es gar keine mehr!

Unsere Empfehlung 1

Desinfizieren Sie die Euter vor und nach dem Melken mit unserem AquaJet® Anolyte (1:10 Verdünnung). Desinfizieren Sie aber auch konsequent den Boden und das gesamte Melkgeschirr. Zur Vorreinigung empfehlen wir das AquaJet® Catholyte, das ein hervorragender Fettlöser ist.

Tränkewasser

Einen Einfluss auf die Eutergesundheit hat auch das Tränkewasser, wie eine Studie aus Dänemark von 2019 zeigt. Dabei erhielt eine Gruppe von 61 Kühen während 60 Tagen hypochlorige Säure mit einer Konzentration von 4ppm. Die Zellzahlen nahmen im Pool im Vergleich zu der Kontrollgruppe ab. Dann wurde das Anolyte abgesetzt und nochmals nach 30 Tagen gemessen. Es zeigte sich, dass die Zellzahlen dann wieder stiegen.

Eine weitere Studie derselben Forschungsgruppe von 2021 zeigt ein ähnliches Resultat (auch mit 4ppm). Auf zwei Betrieben wurde während fünf, respektive sechs Monate hypochlorige Säure dem Tränkewasser zudosiert. Die Zellzahlen nahmen deutlich ab und in den Tränketrögen sank die Zahl an Bakterien markant.

Unsere Empfehlung 2

Desinfizieren Sie auch das Tränkewasser, zum Beispiel mit vor Ort produziertem Anolyt mit einem AquaJet® MZE-Generator oder einer unserer Behälterlösungen. Der Antibiotikaeinsatz kann so deutlich verringert werden.

Zum Kennenlernen bieten wir aktuell unser AquaJet® Anolyt AGRAR im 1‘000 Liter IBC für Neukunden bis Jahresende mit 20% Rabatt für nur CHF 640 statt CHF 800 (inkl. MwSt., exkl. Transport und Depot) an. Beim Bestellen via Shop, einfach Rabattcode "CHTIER21" beim Checkout eingeben.

Der Vorteil der vor Ort Produktion liegt vor allem darin, dass Desinfektions- und Reinigungsmittel günstig in grossen Mengen produziert werden kann. Somit kann praktisch alles vom Tränkenippel, über die Buchten, bis zu den Stiefeln und Transportwagen einfach und schonend hygienisert werden

Erfahren Sie mehr zum Thema Tränkewasser und den Erfahrungen unserer Kunden.

20. Oktober 2021
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